Erster Intensivlehrgang in der Schiedsrichterausbildung

21.12.2018 01:55 von Frank Hoffmann

Erster Intensivlehrgang in der Schiedsrichterausbildung

Zusätzlich zum Basislehrgang können seit diesem Jahr Schiedsrichteranwärter, die bereits im Besitz einer Handballtrainer-Lizenz sind oder die Kinderhandballtrainerausbildung erfolgreich absolviert haben, zu der Ausbildung als Schiedsrichters zugelassen werden. Ebenso werden ehemalige Schiedsrichter sowie Handballspieler, die bereits mindestens 8 Jahre im Aktivenbereich Handball spielen (nach gesonderter Prüfung) zu dieser Ausbildung zugelassen.

 

Die Ausbildungsinhalte sind zwar gleich derer des Basislehrgangs, allerdings werden einzelne Inhalte nur noch angerissen, die bereits vorausgesetzt werden. Somit ist der zeitliche Rahmen der Ausbildung kleiner gefasst als bei dem Basislehrgang. Die Ausbildung intensiviert das Regelwerk aus Sicht des Spielleiters und beschäftigt sich mehr mit der unterschiedlichen Rollenauffassung (Trainer/Schiedsrichter/Spieler) und den damit verbundenen Rechte und Pflichten. In Theorie und Praxis wird versucht, die bisher vorhandenen Kenntnisse der Teilnehmer zu vertiefen und diese um die Aufgaben, Rechte und Pflichten des Schiedsrichters zu erweitern.

 

Unter den Augen des Bezirksschiedsrichterwartes Tobias Lambmann, des Schiedsrichterlehrwartes Dominik Bley und dem Beauftragten für die SR-Anwärterausbildung Jürgen Baumann fand die erste Prüfung in dieser neuen Form am Sonntag, dem 16. Dezember 2018 in Hüttenberg statt. Der HHV gratuliert den neuen Schiedsrichtern: Klaus Heuser, Holger Oelze, Markus Schetzkens, Achim Schuch, Sascha Uhl, Johanna Wollbeck und Jonas Wollbeck.

Zurück